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Substitution der konventionellen Gesenkschmierung durch Einsatz von selbstschmierenden Rohteilen beim Sinterschmieden

Laufzeit:03/16 - 02/18
Förderung:DFG
Kontakt:bohrifum.uni-hannover.de

Motivation:

Der Einsatz von öl-getränkten Sinterbauteilen als selbstschmierende Lagerkomponenten ist bereits Stand der Technik. Hierbei dienen die Poren der Bauteile als Schmierstoff-Reservoir und fördern bei mechanischer Belastung den benötigten Schmierstoff an die Oberfläche. Durch die Anwendung solcher Komponenten werden die Wartungskosten, aufgrund der wegfallenden Nachschmierung, gesenkt. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Trockenschmieden“ soll die Porosität der Sinterbauteile zur Einlagerung von Schmierstoff genutzt werden, um später unter Einfluss der eingebrachten Umformkräfte und des Materialflusses eine Schmierschicht auf der Oberfläche des Bauteils zu erzeugen.

Zielsetzung:

Das Ziel dieses Vorhabens ist die Untersuchung des Einsatzes von selbstschmierenden Rohteilen in Massivumformprozessen. Dadurch soll eine kontinuierliche Schmierung der Oberflächen, selbst bei großen Flächenvergrößerungen, erzielt werden. Durch die Substitution der konventionellen Gesenkschmierung mit dem Einsatz von selbstschmierenden Rohteilen soll ein Potenzial zur Optimierung des Schmierungseffekts aufgezeigt und angewendet werden (Abbildung 1). Dies lässt insgesamt eine Steigerung der Werkzeugstandmenge in Großserien erwarten.

Abbildung 1: Vergleich der Bauteilgeometrie beim Stauchen mit und ohne endogener Bauteilschmierung

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