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Zukunftsfähige bioresorbierbare und permanente Implantate aus metallischen und keramischen Werkstoffen

Laufzeit:3 Jahre
Förderung:DFG, SFB 599
Kontakt:betancurifum.uni-hannover.de

Motivation

 

Die Implantation einer Hüfttotalendoprothese ist ein operativer Eingriff, der in Deutschland häufig aufgrund eines fortgeschrittenen Hüftgelenkschadens sowohl beim Menschen als auch beim Hund durchgeführt wird. Das Langzeitergebnis einer Hüfttotalendoprothese wird hauptsächlich durch die aseptische Lockerung der Prothese bestimmt. Kommerzielle MKS- und FEM-Systeme ermöglichen heutzutage die Berechnung dreidimensionaler Kraftkomponenten sowie der Beanspruchung und Spannungsverteilung innerhalb der Geometrien mit hoher Genauigkeit.

 

Zielsetzung

 

In Zusammenarbeit mit der Medizinischen und Tierärztlichen Hochschule Hannover wird interdisziplinär das Wissen der Human- und Tiermedizin sowie der Ingenieurswissenschaften zusammengeführt, um die Implantattechnologie zum Wohle der Patienten voranzutreiben. So werden mit Hilfe von MKS-Systemen Kräfte und Momente ermittelt, die bei Bewegung auf feste bzw. aseptisch gelockerte Implantate einwirken. Für diese Untersuchungen werden  Mehrköpersimulationen am Menschen bzw. Hundemodell durchgeführt (vergl. Abb). Ferner ist das Tribosystem Gegenstand aktueller Forschungsarbeiten, so dass die Implantate hinsichtlich ihres Verschleißes optimiert und patientenbelastende Revisionsoperationen zukünftig vermieden werden können.

 

 Abbildung: MKS-Modell des Hundes bzw. Menschens

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