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Scherschneiden dünner Bleche unter Einsatz adaptiver Magnetaktorik

In der Schneid- und Prägetechnik werden heute nahezu ausschließlich Schnellläuferpressen oder Hochleistungsstanzautomaten eingesetzt, da diese aufgrund ihrer hohen Hubzahlen in der Lage sind die geforderten Bauteile ökonomisch zu produzieren. Der Antrieb des Stößels erfolgt mittels eines Elektromotors und eines Schwungrades. Schnittgeschwindigkeit und Schneidkraft stehen somit in einem Verhältnis zur Antriebsdrehzahl, dessen winkelabhängiger Verlauf bei der Konstruktion festgelegt wird. Eine Regelung dieser Größen ist bei konventionellen Pressen nicht möglich. In diesem Vorhaben wurde gemeinsam mit dem Institut für mechatronische Systeme der Leibniz Universität Hannover ein Stanzautomat auf Basis von Hochleistungselektromagneten erforscht, mit dessen Hilfe dünne Bleche (so≤ 0,5 mm) mit hohen Hubzahlen, mit regelbarer hoher Geschwindigkeit, und hoher Präzision geschnitten werden können. Aufgrund des vorhandenen Kippungsausgleichs wird eine sehr hohe Standmenge der Werkzeuge erreicht. Des Weiteren wurde der Schneidprozess mit Hilfe lernender Regler optimiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Entwicklung und der Bau eines sehr schnellen Vorschubes, so dass bei Hubzahlen bis zu etwa 1600/min Vorschubwege von 15 mm realisiert werden können.

Mehrachsige Magnetaktorik

 

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