Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: IFUM
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: IFUM
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Massiver Leichtbau-Erweiterung technologischer Grenzen bei der Massivumformung in unterschiedlichen Temperaturbereichen

Laufzeit:01.05.2015 – 30.01.2018
Förderung:FOSTA/AIF
Kontakt:massivumformungifum.uni-hannover.de

Motivation:

Der stetig steigende Druck hin zu effizienten und ressourcenschonenden Lösungen führt besonders in der Automobilindustrie zu zahlreichen Entwicklungen, mit denen die aufgrund von wachsenden Ansprüchen an Sicherheit und Komfort steigenden Fahrzeuggewichte aufgefangen werden müssen. Im Forschungsverbund „massiver Leichtbau“ werden gegenwärtig exemplarische Prozessrouten untersucht und optimiert, die zu leistungsfähigen Produkten der Massivumformung mit minimalem Gewicht führen sollen. Von der Entwicklung und Verbesserung von neuartigen Werkstoffen bis hin zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der optimierten Prozessrouten wird eine Vielzahl von Aspekten in der Wertschöpfungskette solcher Bauteile beleuchtet. Zentraler Aspekt dieses Forschungsverbundes ist die weitreichende Vernetzung innerhalb des Projektes und in die betreffenden Industriezweige hinein, mit dem Ziel, einen möglichst großen Bereich der Wertschöpfungskette abbilden zu können. Von besonderem Interesse sind hierbei kosten- und ressourceneffiziente Umformverfahren, die die optimale Ausnutzung der Werkstoffpotentiale ermöglichen. Im Zentrum der Wertschöpfungskette stehen die formgebenden Umformverfahren und die Einstellung der Bauteileigenschaften. Repräsentiert werden die zahlreichen massivumgeformten Bauteile aus Fahrwerk und Antriebsstrang durch die Technologieträger „Zahnrad“, „Getriebewelle“ und „Kolbenbolzen“.

Zielsetzung:

Mittels neuer und erweiterter Umformtechnologien, optimierten Prozessrouten sowie der Einstellung lokaler Festigkeiten werden innovative umformtechnische Lösungen für Problemstellungen des Leichtbaus untersucht.

Im Bereich der Warmmassivumformung am IFUM Hannover kann bei der Fertigung von verzahnten Bauteilen ein Beitrag zum Leichtbau geleistet werden. Die am IFUM Hannover präzisionsgeschmiedeten Zahnkränze können aufgrund des vorteilhaften Faserverlaufs gegenüber zerspanend hergestellten bei geringeren Bauteilabmessungen gleiche Beanspruchungen ertragen. Darüber hinaus werden Ergebnisse zum Nachformen des präzisionsgeschmiedeten Zahnkranzes im Halbwarmtemperaturbereich bei unterschiedlichen Phasenzuständen (Austenit, Ferrit/Perlit) hinsichtlich der Verfestigung durch Mikrostruktureffekte und einer Oberflächenverbesserung untersucht. Im Bereich der Kaltmassivumformung sind zudem das IFU Stuttgart und das IUL Dortmund beteiligt.

Abbildungen:

Übersicht