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Beschichtungen als Verschleißschutz für Werkzeuge der Warmmassivumformung

Laufzeit:01.09.2012 – 31.12.2015
Förderung:DFG
Kontakt:massivumformungifum.uni-hannover.de

Motivation:

In bisherigen Untersuchungen innerhalb des SFB 489 wurden verschiedene Schichtkombination aus TiN-TiCN-TiC in Form von Mehrlagenbeschichtungen auf Modellgesenken appliziert und hinsichtlich ihres Verschleißverhaltens untersucht. Um die Übertragbarkeit der bisher entwickelten verschleißmindernden Behandlungen auf reale Schmiedeprozesse zu bewerten, wurde nachfolgend der Transfer der entwickelten Beschichtungen auf industrielle Schmiedegesenke analysiert. In Schmiedeunternehmen konnte unter realen Bedingungen der Serienproduktion eine Untersuchung der Umsetzbarkeit der entwickelten Verschleißschutzmaßnahmen erfolgen.

Zielsetzung:

Die Umsetzbarkeit der bisher untersuchten Schichtsysteme mittels PVD-Verfahren auf industriellen Gesenken sollte anhand von angepassten Modellwerkzeugen sowie realen Serienwerkzeugen von Projektpartnern aus der Schmiedebranche untersucht werden (vgl. Abbildung 1). Dabei wurde das Ziel verfolgt, eine effektive Methode zur Verschleißreduzierung von Schmiedeprozessen zu etablieren. Zunächst sollte ein praxisnaher Schmiedeprozess unter Berücksichtigung von Skalierungseffekten auf dem institutseigenen Verschleißprüfstand nachgebildet werden. Durch die Abbildung der im Realprozess auftretenden Verschleißmechanismen sollte eine Bewertung der unterschiedlichen entwickelten Beschichtungsvariationen hinsichtlich verbesserten Verschleißverhaltens erfolgen. Anschließend sollte die Umsetzung auf den Serienschmiedeprozess durchgeführt werden, wobei eine Standmengensteigerung des Industrieprozesses angestrebt wurde.

Abbildung 1: Anpassung eines industriellen Schmiedeprozesses (links) auf ein Modellschmiedebauteil (rechts) für Verschleißuntersuchungen

 

 

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