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Gut fürs Herz, gut für die Knochen

In der Medizintechnik arbeiten Mediziner, Tiermediziner und Ingenieurwissenschaftler eng zusammen, denn neue Werkstoffe, Werkzeuge und Fertigungsverfahren sind für den Erfolg entscheidend. Viele der Medizintechnik-Projekte, die am PZH bearbeitet werden, wurden im Rahmen des Sonderforschungsbereichs Biomedizintechnik begonnen, der Anfang 2015 nach zwölf Jahren ausgelaufen ist. 

Die Magnesiumschwämme der Wissenschaftler am PZH beispielsweise eignen sich hervorragend als Implantate bei Knochenbrüchen, denn sie lösen sich im Körper der Patienten auf, wenn der Knochen geheilt ist. Neue bioresorbierbare Magnesium-Legierungen sollen künftig auch als Stützgeflechte auf den Herzmuskel genäht oder bei der Operation chronischer Nasennebenhöhlenentzündungen als Stent eingesetzt werden. 

Endoprothesen, Prothesen im Körper also, sollen dagegen eine möglichst lange Lebensdauer haben. Das Ziel der Medizintechnik-Forscher ist es, komfortable und verschleißarme Lösungen zu entwickeln. 

Das IFUM ist mit folgenden Projekten beteiligt

Numerische Simulation zum belastungsgerechten Design von Totalendoprothesen und Implantaten

 
Kontakt:almohallamiifum.uni-hannover.de
Laufzeit:3 Jahre
Förderung durch:SFB599 – Teilprojekt D6
Kurzbeschreibung:Die aseptische Lockerung des künstlichen Gelenkersatzes kann u.a. durch eine Belastungsabschirmung im periprothetischen Knochengewebe sowie durch Verschleiß in den Gleit-komponenten Kugel/Pfanne verursacht werden. Im Rahmen dieses Teilprojektes werden die Problematiken der beanspruchungsadaptiven Knochenumbauprozesse nach einer Hüftarthroplastie sowie des Materialverschleißes der Prothesengleitkomponenten aufgegriffen. Ziel ist hierbei die Entwicklung und Etablierung einer simulationsgestützten Methode zur Berechnung dieser Effekte.
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Zukunftsfähige bioresorbierbare und permanente Implantate aus metallischen und keramischen Werkstoffen

 
Kontakt:betancurifum.uni-hannover.de
Laufzeit:3 Jahre
Förderung durch:DFG, SFB 599
Kurzbeschreibung:Die Implantation einer Hüfttotalendoprothese ist ein operativer Eingriff, der in Deutschland häufig aufgrund eines fortgeschrittenen Hüftgelenkschadens sowohl beim Menschen als auch beim Hund durchgeführt wird. In Zusammenarbeit mit der Medizinischen und Tierärztlichen Hochschule Hannover wird interdisziplinär das Wissen der Human- und Tiermedizin sowie der Ingenieurswissenschaften zusammengeführt, um die Implantattechnologie zum Wohle der Patienten voranzutreiben.
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