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Schmierstoff- und Verschleißuntersuchung an Schmiedewerkzeugen

 

Motivation:

  • Hohe thermische und mechanische Belastungen im Schmiedeprozess führen zu einem Verschleiß und anschließendem Ausfall der Werkzeuge. Die Standzeit der Schmiedegesenke wird durch eine definierte geometrische Abweichung von der Sollkontur begrenzt. Eine Reduzierung der unzulässigen Maßabweichungen an den kostenintensiven Werkzeugen ermöglicht insbesondere im Bereich des Präzisionsschmiedens einen technologischen und wirtschaftlichen Vorteil.
  • Dem Werkzeugverschleiß kann durch optimierte Schmiermittelauswahl, einen angepassten Kühl- und Schmierprozess sowie unterschiedlichen verschleißreduzierenden Schichten entgegengewirkt werden.

 

Abbildung 1: Werkzeug und Schmiedepresse zur Verschleißuntersuchung

 

Zielsetzung:

  • Erhöhung der Werkzeugstandzeit
  • Reduzierung des Werkzeugverschleißes durch
    • Untersuchung von unterschiedlichen Schmierstoffen
    • Optimierung des Kühl- und Schmierprozesses
    • Untersuchung von verschleißreduzierenden Schichten
  • Höhere Qualität der Werkstückoberfläche
  • Verbesserung der Temperaturführung im Gesenk

 

Angebot:

  • Durchführung eines automatisierten Schmiedeprozesses
    • Induktive Erwärmung der Rohteile
    • Automatisierter Teiletransport
    • Umformung in einer Exzenterpresse
    • Presskraft 3100 kN
    • Taktzeit <7s
  • Untersuchung des Werkzeuges vor und nach dem Schmiedeprozess
    • 3D Koordinatenvermessung
    • Oberflächenanalyse der verschlissenen Bereiche
    • Anfertigung von mikrostrukturellen Schliffbildern
Abbildung 2: Werkzeug und Schmiedepresse zur Verschleißuntersuchung

 

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Martin Bonhage

Telefon: +49 (0) 511 / 762-2893